Chronik Musikschule bis 2012

Die Daten der Musikschul-Chronik wurden mit Genehmigung des Stadtarchivs aus dessen [intern]Gesamtchronik der lokalen Ereignisse seit 1995 entnommen, die fortlaufend im Internet veröffentlicht wird.


2012

26.09. Mit breiter Mehrheit beschließt der Rat den Bau eines zentralen Gebäudes zur Unterbringung von städtischer Musikschule und Kunstschule am Berliner Ring. Die Fertigstellung ist für 2015 geplant. Die Baukosten sind auf 3,5 Millionen Euro Baukosten veranschlagt. Hinzu kommen 190.000 Euro für die Einrichtung. Gegenfinanziert wird das Projekt durch den Abriss der Anton-Schwarz-Hauptschule, die sich im Auslaufbetrieb befindet. Ihre noch verbleibenden Klassen ziehen im Sommer 2013 zum Berliner Ring in das Gebäude von Real- und Sekundarschule um. Damit entfallen an der Erich-Klausener-Straße Betriebs- und Unterhaltungskosten von 380.000 Euro jährlich.

Gegen das Musikschul-Gebäude regte sich Widerstand am Otto-Hahn-Gymnasium, weil maximal 500 von insgesamt 6100 Quadratmetern Schulhoffläche wegfallen sollen. Schüler sammelten 650 Protest-Unterschriften, die sie Bürgermeister Daniel Zimmermann übergaben.


2011

28.01. MoMo, das preisgekrönte Monheimer Modell „Musikschule für alle!“, ist um eine Facette reicher. Inzwischen gibt es in allen Grundschulen im Stadtgebiet ein Orchester, das sich aus Schülern der dritten und vierten Klassen zusammensetzt. Weil es zunächst an geeigneten Stücken fehlte, beauftragte die Musikschule Komponisten. Sie schrieben 23 Stücke, die in einem Ordner mit dem Titel „Musik-Manufaktur“ veröffentlicht und bereits von rund 200 der tausend deutschen Musikschulen beschafft wurden. Für das Projekt wurden 30 000 Euro aufgewendet, davon 10 000 aus Landesmitteln.

Die Musikschule gibt der Presse beispielhaft für das gesamte Projekt Einblick in die Probenarbeit des Orchesters der Winrich-von-Kniprode-Schule unter der Leitung von Musikschullehrerin Steffi Leistritz. Mit dabei ist auch der Komponist Felix Janosa, unter anderem bekannt durch die Kinderbücher „Ritter Rost“.


2010

29.05. Auch der 34. Gänselieselmarkt ist restlos ausgebucht. Rund 275 Trödelstände mit einer Gesamtlänge von 1200 Metern laden rund um den Alten Markt zum Schlendern, Stöbern und Kaufen ein. Das Begleitprogramm wird wie in den Vorjahren von der städtischen Musikschule gestaltet.

20.12. Aus Sorge um die Schneelasten auf den Dächern und wegen möglicher Dachlawinen und Eisabbrüche sperrt die Stadt sämtliche Turn- und Sporthallen sowie Umkleidegebäude. Ab 21. Dezember sind zusätzlich gesperrt: mona mare, Aula am Berliner Ring, Saal der Volkshochschule, Kindertagesstätten und Musikschulräume Bregenzer Straße.

21.12. Mit der großzügigen Spende von 5000 Euro hat der Monheimer Bürger Rudolf Gärtner (86) der städtischen Musikschule die Beschaffung eines neuen Klaviers für die Unterrichtsräume an der Bregenzer Straße ermöglicht. Der ehemalige Ingenieur, der bei Mannesmann tätig war, lebt seit 24 Jahren in Monheim am Rhein.

21.12. Zum neuen Vorsitzenden der Freunde und Förderer der Musikschule wird in der Mitgliederversammlung Robert Mallwitz gewählt. Der Monheimer Rechtsanwalt ist Nachfolger von Bürgermeister Daniel Zimmermann, der den Förderverein seit 2006 führte. Der Vorstand hat eine Amtszeit von vier Jahren.


2009

23.01. Die städtische Musikschule feiert nachträglich zehn Jahre Monheimer Modell (MoMo) „Musikschule für alle!“ samt Vorläuferprojekten. Im Schuljahr 1998/99 begann das Projekt „Persönlichkeitsentwicklung durch Musikerziehung“ an der Astrid-Lindgren-Schule, das 1999 mit dem Robert-Jungk-Preis ausgezeichnet wurde. In der Astrid-Lindgren-Schule findet auch die Feierstunde statt, bei der Kinder aller Grundschulen ein fröhliches Konzert gestalten. Festredner ist Dr. Gerd Eicker, Präsident der Europäischen Musikschul-Union.

27.03.„Eisberg“, ein Musical für Jugendliche, hat Premiere (weitere Aufführungen in der Aula am Berliner Ring am 28. und 29. März).

An der gemeinsamen Produktion von städtischer Musikschule und Otto-Hahn-Gymnasium wirken 25 Schauspielerinnen und Schauspieler mit, die aus einem Casting hervorgingen. Die Musik komponierte Oliver Drechsel. Das Textbuch schrieb Gisela Schmelz nach einer Idee der Monheimer Schülerin Alexandra Körsgen (18), die 2007 an einem Schreibwettbewerb teilnahm. Ihre Schwester Sabrina (14) spielt als „Polly“ die Hauptrolle.

Über 70 Jugendliche singen im Chor (Leitung: Alex Lazzaro), begleitet vom 50-köpfigen Orchester unter Leitung von Oliver Drechsel. Die Choreographien für 90 Tänzerinnen und Tänzer entwickelten Halina Feser und Gerlinde Muhr-Birkhahn. Das Stück beschreibt die Probleme von Jugendlichen untereinander; es geht um Streit und Ausgrenzung in der Schule, Probleme mit den Eltern und schließlich um die gefährliche Flucht in eine Traumwelt.

Juni Die Erfolgsserie der städtischen Musikschule beim Wettbewerb „Jugend musiziert“ hält auch beim abschließenden Bundesentscheid in Essen an. Im Fach Gitarre erreicht Kevin Weyand mit 22 Punkten einen zweiten und Ralf Grutza mit 21 Punkten einen dritten Preis. Beide stammen aus der Klasse von Rupert Gehrmann. Die Auszeichnungen sind die ersten Solopreise für Monheimer Schüler auf Bundesebene. Bisherige Erfolge waren immer Gruppenwertungen.

Parallel zum Bundeswettbewerb findet die Bundesbegegnung Baglama statt. Sie bringt zwei weiteren Schülern der Musikschule hohe Auszeichnungen ein: Zardast Siydo erhält eine Teilnehmerurkunde und Koray Berat Sari wird für besondere Leistungen in seiner Altersgruppe ausgezeichnet (beide aus der Klasse von Ismet Sari). Besonderes Lob zollt der Landesmusikrat der Aufführung einer Komposition von Koray Berat Sari im Katakomben-Theater Essen.


2008

09.03. Das Zupforchester der städtischen Musikschule geht aus dem 10. Internationalen Wettbewerb für Zupforchester in Jülich-Koslar als Sieger hervor. Das 21-köpfige Ensemble unter Leitung von Marlo Strauß holt den 1. Preis (21,8 Punkte) und wird mit dem Prädikat „mit hervorragendem Erfolg“ ausgezeichnet. Zwanzig Zupforchester aus Deutschland, Belgien, Bulgarien, Griechenland und den Niederlanden stellen sich einer mit Hochschulprofessoren des Fachs Mandoline und Gitarre besetzten Jury.

09.05. Mit einer Spende von 17.000 Euro unterstützt die Jenoptik AG, Mutterunternehmen der Robot Visual Systems GmbH, das Monheimer Modell (MoMo) „Musikschule für alle!“ Zur Spendenübergabe kommt der Vorstandsvorsitzende der Jenoptik, Dr. Michael Mertin, ins Rathaus.

08.11. Einen „Tag der Begegnung mit Mandoline, Baglama und Gitarre“ richtet das Zupforchester der städtischen Musikschule in der Friedenskirche Baumberg aus. Marlo Strauß leitet das Zupforchester seit 25 Jahren und ist seit dreißig Jahren an der Musikschule tätig.


2007

27.03. Erstmals schließt die städtische Musikschule mit einer weiterführenden Schule einen Kooperationsvertrag ab. An der Peter-Ustinov-Gesamtschule wird ab Schuljahr 2007/2008 im 5. Jahrgang eine Bläserklasse eingerichtet, in der Lehrkräfte von Gesamtschule und Musikschule Trompete, Posaune oder Saxophon unterrichten. Dreißig Plätze stehen zur Verfügung.

02.06. Der Gänselieselmarkt in der Altstadt feiert dreißigjähriges Bestehen. Rund 260 Hobby-Händler bieten an Ständen mit einer Gesamtlänge von 1100 Metern Trödel und Krimskrams aller Art an. Am Alten Markt gestaltet die städtische Musikschule wieder das Rahmenprogramm.

24.10. Mit dem Monheimer Modell „Musikschule für alle!“ (MoMo) findet die städtische Musikschule überregional Beachtung und Anerkennung. Durch MoMo erhalten alle 400 Monheimer und Baumberger Kinder, die das erste Schuljahr absolvieren, kostenlosen Musikschul-Unterricht. Dazu wurden rund 500 Instrumente beschafft.

Für die vorbildliche Kooperation mit den Grundschulen erhält die Musikschule in Hamburg den Förderpreis „Inventio“, den der Deutsche Musikrat und die Stiftung „100 Jahre Yamaha“ seit 2004 für bundesweit herausragende Projekte verleihen. Die Auszeichnung ist mit 1500 Euro dotiert.

Damit auch andere Musikschulen von MoMo profitieren können, hat die Musikschule ein umfangreiches Unterrichtshandbuch herausgegeben.

11.11. Das Zupforchester der städtischen Musikschule wird Landessieger beim NRW-Orchesterwettbewerb in Hamm. Die Jury bewertet das 21 Mitglieder starke Orchester unter der Leitung von Marlo Strauß mit dem Prädikat „mit hervorragendem Erfolg“ und vergibt 23,2 Punkte. In dem Ensemble musizieren Schülerinnen und Schüler der Mandolinen- und Gitarrenklassen von Marlo Strauß, Rupert Gehrman und Andreas Selig.


2006

31.03. Das Musical "Luna" wird in der Aula am Berliner Ring uraufgeführt. Das vierte große Musical der städtischen Musikschule, eine Koproduktion mit dem Otto-Hahn-Gymnasium, erzählt, wie das Mädchen Luna in Sesamhausen ("eine kleine Stadt zwischen Köln und Düsseldorf") den Bau einer Waffenfabrik verhindert.

Regie führt Gisela Schmelz, die mit Matthias Standfest auch die Texte schrieb. Für die Musik ist Thomas Forkert verantwortlich, das Orchester des Otto-Hahn-Gymnasiums wird von Oliver Drechsel geleitet. Acht Gruppen der Musikschule tanzen nach der Choreographie von Halina Feser und Gerlinde Muhr-Birkhahn. Den Erprobungsstufen-Chor des Gymnasiums dirigiert Alessandro Lazzaro. Die 30-köpfige Sing- und Schauspielgruppe ging aus einem Casting hervor. Die Bühnenbilder gestaltete der Monheimer Künstler Ulrich Lassek. Waltraud Biele-Kleffmann koordiniert Bühnenbau, Requisite und Kostüme. Manager Andreas Selig ist der Mann für alle Fälle (weitere Aufführungen bis 2. April).

30.06. Ein bundesweit einmaliges Projekt stellt die städtische Musikschule der Presse vor. Ab Beginn des neuen Schuljahres erhalten alle 425 Erstklässler (17 Klassen) kostenlosen Musikunterricht. Das Land Nordrhein-Westfalen will den vorerst auf zwei Jahre befristeten Modellversuch "Musikschule für alle" mit 75.400 Euro fördern und wissenschaftlich begleiten. Für den Ankauf von Instrumenten werden bei der Stiftung Monheim der Stadtsparkasse Düsseldorf 45.000 Euro beantragt. Das Konzept "Musikschule für alle" wurde in der Grundschule am Lerchenweg bereits erfolgreich getestet.

09.11. Die städtische Musikschule stellt ihr bundesweit einmaliges Projekt „Musikschule für alle“ der Presse vor. Seit Beginn des Schuljahres 2006/2007 erteilen 17 Lehrkräfte der Musikschule allen rund 400 Schülern der ersten Klasse einmal wöchentlich kostenlosen Unterricht, eine Kombination aus musikalischer Grundausbildung und Instrumenten-Karussell.

Die dafür benötigten mehr als 500 Instrumente im Wert von 45.000 Euro werden von der Stiftung Monheim der Stadtsparkasse Düsseldorf finanziert und auf die sieben Grundschulen im Stadtgebiet verteilt. Das Land zahlt 75.000 Euro für Honorare und Fortbildung der Lehrkräfte, verteilt auf zwei Jahre.

12.12. Zum neuen Vorsitzenden der Freunde und Förderer der Musikschule wird in der Jahreshauptversammlung Daniel Zimmermann gewählt. Das Ratsmitglied (Peto) löst Luda Liebe ab, die seit 2002 amtierte. Sie übernimmt den stellvertretenden Vorsitz.


2005

17.03. Der Rat beschließt gegen die Stimmen der SPD den Haushalt 2005. Der Verwaltungshaushalt weist ein Defizit von rund 20,6 Millionen Euro auf (Einnahmen rund 81,3 Millionen, Ausgaben rund 101,9 Millionen). Im Vermögenshaushalt sind Einnahmen und Ausgaben von je rund 10,6 Millionen Euro geplant. Zudem beschließt der Rat ein Sparpaket, das folgende Positionen umfasst:

• Schließung des Bürgerbüros Baumberg zum 31. Dezember 2005: Einsparung von 5100 Euro Sachkosten sofort, 20.800 Euro Personalkosten mittelfristig.

• Einsparung einer 20-Stunden-Stelle in der Stadtbücherei ab Juni 2005 und Einstellung des Büchereiangebots in Baumberg zum Schuljahresende 2004/2005: 17.500 Euro 2005, Zuschusssenkung um 35.000 Euro ab 2006.

• Abgabe des Aktionstags "Un-behindert leben" (6000 Euro), des Senioren-Tanztees (800 Euro) und des Baumberger Wochenmarkts (6600 Euro) an nichtstädtische Betreiber.

• Abschaffung der Rufbereitschaft der Hausmeister in den Übergangswohnheimen zum 1. April 2005: 15.380 Euro.

• Erhöhung der Elternbeiträge und Senkung der Personalhonorare bei der offenen Ganztagsschule: 50.000 Euro.

• Schließung der Hortgruppe in der katholischen Kindertagesstätte St. Johannes zum 31. Juli 2006: 36.000 Euro.

• Kürzung der Betriebskosten aller Schulen um 20 Prozent: 43.190 Euro.

• Senkung der Zuschüsse an Musikschule (80.000 Euro) und Volkshochschule (bis zu 50.000 Euro).

• Streichung des im Zuge der Müllverwiegung eingeführten "Windelbonus'": 18.000 Euro.

• Senkung der Reinigungsleistung in allen städtischen Gebäuden von 46.754 Stunden bis 2007 auf 37.000 Stunden: 167.250 Euro.

• Senkung der Sachausgaben im IT-Service durch verstärkte interkommunale Zusammenarbeit: 30.000 Euro.

28.05. Zum 29. Mal findet in der Altstadt der von der Stadt organisierte Gänselieselmarkt statt. Mit 241 Anmeldungen ist er restlos ausgebucht. Trödelstände mit einer Gesamtlänge von 1100 Metern laden bei sommerlich heißem Wetter zum Schlendern und Stöbern ein. Die städtische Musikschule gestaltet wie in den Vorjahren das Rahmenprogramm auf der Bühne am Alten Markt.

01.07. Mit einem Konzert feiert die städtische Musikschule im Saal der Volkshochschule ihr 30-jähriges Bestehen. Am 1. Juli 1975 nahm sie den Unterricht auf, damals als Zweigstelle der Düsseldorfer Musikschule im Bezirk 20/21 (Stadtteile Monheim und Baumberg).


2004

17.07. Der 2003 begonnene freundschaftliche Austausch mit der polnischen Stadt Malbork (Marienburg) wird mit einem deutsch-polnischen Freundschaftsfest im Marienburgpark fortgesetzt. Aus dem Kulturhaus "Dom Cultura Ratusz" sind 35 Jugendliche zu Gast, die Musik, Gesang, Tanz und Ritterspiele präsentieren. Von Monheimer Seite beteiligt sich die städtische Musikschule am Programm. Die Bürgermeister Jan Tadeusz Wilk und Dr. Thomas Dünchheim tragen sich ins Goldene Buch ein.

06.09. "Offene Ganztagsschulen" sind mit Beginn des Schuljahres 2004/2005 die Grundschulen Geschwister Scholl und Hermann Gmeiner. In der Geschwister-Scholl-Schule (Gesamtschülerzahl rund 200) werden vier Gruppen zu je 25 Kindern eingerichtet, in der Hermann-Gmeiner-Schule (rund 280 Schüler) sind es zwei Gruppen in derselben Größe.

Der normale Unterricht wird durch Bildung und Betreuung am Nachmittag ergänzt. Dazu zählen Hausaufgabenhilfe, Musik, Kunst, Sport und Spiel. Kooperationspartner sind Sportvereine, Musikschule, Kunstschule und die Biologische Station Urdenbacher Kämpe.

Die Gruppen werden von Erzieherinnen geleitet. Die Kinder bleiben in den klassenübergreifenden Gruppen fest zusammen. Die offene Ganztagsschule wird von 7.30 bis 16 Uhr angeboten, einschließlich Mittagessen. Die Ganztagsbetreuung kostet im Durchschnitt pro Schüler und Jahr rund 2000 Euro. Davon übernimmt das Land 800 Euro, 400 Euro kommen über Elternbeiträge herein. Die restlichen 800 Euro finanziert die Stadt.

19.09. Die "Rhine Town Band" feiert ihr 25-jähriges Bestehen mit einer Matinee im Bürgerhaus Baumberg. 1979 als Big Band "Basement Rhythm & Brass" der städtischen Musikschule gegründet, machte sie sich 1997 selbstständig und benannte sich um in "Rhine Town Band". Leiter von 1979 bis heute ist Rüdiger Böttger.

16.10. Zu einer großen Bolivien-Tour bricht die Big Band "Pleasure of Mo" der städtischen Musikschule auf. Rund zwanzig Musikerinnen und Musiker im Alter von 14 bis 54 Jahren sind bis zum 31. Oktober in dem Andenland unterwegs. Die Band gibt sieben Konzerte, unter anderem zur 50-Jahr-Feier des Goethe-Instituts in La Paz. Gastgeber sind die deutschen Schulen in La Paz und Santa Cruz. Hauptorganisatoren der 28.000 Euro kostenden Reise, die vom Goethe-Institut und weiteren Institutionen gefördert wird, sind Gabi Kibat und Wolfgang Treffeisen. „Pleasure of Mo“ wurde 1997 gegründet. Leiter ist Thomas Forkert.

00.11. In der Jahreshauptversammlung der Freunde und Förderer der Musikschule wird Vorsitzende Luda Liebe im Amt bestätigt.


2003

31.05. Das bewährte Konzept des Gänselieselmarkts – viel Trödel und viel Musik – geht zum 27. Mal voll auf. Bei sommerlichen Temperaturen stöbern tausende von Besuchern im Angebot von 266 Ständen mit einer Gesamtlänge von 1074 Metern. Für das Rahmenprogramm zeichnet zum zweiten Mal die städtische Musikschule verantwortlich.

18.07. Beim Wettbewerb "Jugend musiziert" belegen Monheimer Talente regelmäßig Spitzenplätze. In diesem Jahr führte die Erfolgsspur bis in die letzte Runde auf Bundesebene. Unter den Bestplatzierten waren fünf einheimische Nachwuchs-Musiker:

Jessica Grzanna – 1. Preis in der Kategorie "Duo Kunstlied: Singstimme und Klavier"

Sarah Sureck – 2. Preis in der Kategorie "Duo Kunstlied: Singstimme und Klavier"

Julia Ibe – 1. Preis in der Kategorie "Musical"

Alexander Pekelis – 2. Preis in der Kategorie "Duo Violine und Klavier"

Alexander Kamel-Thiele – Mit gutem Erfolg in der Kategorie "Gitarre solo"

Auf Einladung der Musikschule stellen sich die Preisträger mit einem Konzert im VHS-Saal vor.

19.07. Gleich zwei wichtige Daten feiert der "Monheimer Zupfkreis" der städtischen Musikschule in der Friedenskirche Baumberg. Das knapp 30-köpfige Ensemble mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen besteht seit 25 Jahren, und seit 20 Jahren wird es von Marlo Strauß geleitet.

1978 wurde der Monheimer Zupfkreis von Rektor Norbert Nalbach gegründet. 1983 übernahm Marlo Strauß, Instrumentalpädagoge an der städtischen Musikschule, die Leitung. Unter ihm wurde die stilistische Bandbreite auf ein Repertoire erweitert, das heute aus Werken aller musikalischen Stilepochen besteht. 1984 schloss sich der Zupfkreis der Musikschule an.

Neben vielen Konzerten und der Mitwirkung bei Veranstaltungen der Musikschule, der Chöre und der Kirchen nahm der Zupfkreis erfolgreich an Musikfesten und Wettbewerben teil. Zahlreiche Preisträger von "Jugend musiziert" gingen aus seinen Reihen hervor.

10.10. Die dritte große Musical-Produktion der städtischen Musikschule – "Die Reise zur Sonne" – feiert Premiere in der Aula am Berliner Ring (weitere Aufführungen am 11. und 12. Oktober). Mehr als 200 Tänzer, Sänger, Musiker, Kostümbildner, Requisiteure und Techniker von vier Jahren bis zum Erwachsenen wirken mit. Hauptbeteiligte: Gisela Schmelz (Regie), Julia Behncke, Muna Yousif, Andreas Selig und Matthias Nagel (Text und Musik), Halina Feser und Gerlinde Muhr-Birkhahn (Choreographie), Carola Jeschke (Orchesterleitung), Waltraud Biele-Kleffmann (Bühnenbild, Requisiten, Kostüme).

11.12. Georg Thomanek (41) wird vom Haupt- und Finanzausschuss einstimmig zum Leiter des Fachbereichs Bildung, Kultur und Sport bestellt. Thomanek war seit Jahresbeginn bereits kommissarischer Fachbereichsleiter als Nachfolger von Dr. Karl-Heinz Hennen. Thomanek ist seit 1996 Leiter der städtischen Musikschule. Darüber hinaus übernahm er Aufgaben im Kulturmanagement, darunter die Geschäftsführung von Marke Monheim.


2002

09.06. Das nach dem Sponsor benannte "MEGA-Sommerfest" ist einer der Höhepunkte im Rahmenprogramm zur Euroga. Auf einer Bühne auf dem Schützenplatz präsentiert die Musikschule den "Karneval der Tiere"

11.11. Zur neuen Vorsitzenden der Freunde und Förderer der Musikschule wird Luda Liebe gewählt. Sie löst Josef Hoffmann ab, der aus gesundheitlichen Gründen zurückgetreten war. Der Förderverein hat 43 Mitglieder.


2001

15.02. Die Preisträger des Regionalwettbewerbs "Jugend musiziert" geben im Schelmenturm ein Konzert. Die städtische Musikschule stellt insgesamt 18 Preisträger – das ist das beste Ergebnis aller Städte im Kreis.


2000

27.10. Das neue Musical der Musikschule – "Willibald, das Gespenst vom Schelmenturm" – hat in der Aula am Berliner Ring Premiere (weitere Aufführungen bis 29. Oktober). Die aufwändige Produktion ist als Beitrag zur Monheimer 850-Jahr-Feier gedacht. Unter den rund 200 Mitwirkenden ist auch Bürgermeister Thomas Dünchheim, der das Publikum mit einem Rap-Song von den Stühlen reißt.

28.12. Einen Querschnitt ihrer Arbeit präsentiert die städtische Musikschule auf einer noch rechtzeitig zum 25-jährigen Bestehen erschienenen CD. Gegenüber der Presse zieht Musikschulleiter Georg Thomanek eine positive Bilanz des Jubiläumsjahrs: Rund 900 Schülerinnen und Schüler (davon etwa 100 Erwachsene) nehmen am Instrumentalunterricht teil, weitere 150 stehen auf Wartelisten.


1999

11.06. Mit einem musikalischen Spaziergang vom Schelmenturm zum Rathaus-Center weist die Musikschule auf den "Deutschen Musikschultag" am 12. Juni hin.

12.06. Mit einer szenisch-konzertanten Aufführung der "Zauberflöte" im Baumberger Bürgerhaus. beteiligt sich die Musikschule am bundesweiten "Tag der Musikschule".

20.09. Am Weltkindertag präsentieren 35 Schüler der 2. Klasse der Astrid-Lindgren-Schule im Düsseldorfer Landtag ihre musikalischen Fähigkeiten, die sie beim Projekt "Persönlichkeitsentwicklung durch Musikerziehung" der Musikschule erworben haben.


1998

01.01. Georg Thomanek (36) übernimmt als Nachfolger von Dr. Karl-Heinz Hennen die Leitung des Fachbereichs Bildung und Kultur.

28.02. In der Aula am Berliner Ring hat "Sammy – das bissige Musical" Premiere, eine Produktion der Musikschule. Weitere Aufführungen folgen.

16.05. In ihren Räumen an der Bregenzer Straße und im Schelmenturm präsentiert die Musikschule einen "Tag des Klaviers".

03.12. In einem "Leitbild" umreißt die Musikschule ihre künftige Entwicklung. Langfristig erwünscht ist ein eigenes Gebäude zur Unterbringung von Verwaltung und Unterrichtsräumen. Der Kulturausschuß nimmt das Konzept zustimmend zur Kenntnis.


1997

01.01. Beginn der Umstrukturierung der Stadtverwaltung in Fachbereiche. Pilotprojekt ist der Fachbereich Bildung und Kultur mit Kulturbüro, Volkshochschule, Musikschule, Stadtbücherei und Stadtarchiv. Fachbereichsleiter ist Dr. Karl-Heinz Hennen, der seit 1973 auch VHS-Leiter ist.

27.01. Rüdiger Böttger, stellvertretender Leiter der Musikschule und seit 1979 Leiter der Bigband "Basement Rhythm & Brass", wird in den Ruhestand verabschiedet.

19.02. Jahreshauptversammlung des Fördervereins der Musikschule wählt Christa Nalbach zur neuen Vorsitzenden. Ihr Vorgänger Rolf Jacob, seit 1982 im Amt, hatte nicht wieder kandidiert. Der Förderverein hat 40 Mitglieder, die Musikschule 670 Schülerinnen und Schüler.

01.06. 1. Monheimer Gitarrentag der Musikschule im Bürgerhaus Baumberg.

14.08. Die städtische Musikschule setzt neue Akzente. Erstmals präsentiert sie ihre Kurse in einer Broschüre. Das Angebot für Erwachsene wird ausgebaut. Im "Musikgarten" spielen Kinder mit ihren Eltern.

18.12. Rat wählt den Leiter der Musikschule, Georg Thomanek, zum neuen Leiter des Fachbereichs Bildung und Kultur. Thomanek wird zum 1. Januar Nachfolger des als Fachbereichsleiter abgewählten Dr. Karl-Heinz Hennen.


1996

01.02. Georg Thomanek aus Hamm übernimmt die Leitung der Musikschule als Nachfolger von Renate Sander.

15.06. Am 1. Deutschen Musikschultag beteiligt sich die Monheimer Musikschule mit Präsentationen ihrer Gruppen im und am Rathaus-Center.


1995

01.07. Premiere des 4. Musicals der Musikschule: "Ngoma-Bär".

17.09. Musikschule feiert 20jähriges Bestehen mit Tag der offenen Tür.

11.12. Renate Sander, Leiterin der Musikschule seit deren Gründung 1975, wird im Rathaus in den Ruhestand verabschiedet.

Terminkalender

Zertifizierung

Mitgl_Logo_M_4c.jpg

AnsprechpartnerInnen

Fabiana Orfanopoulos
Fabiana Orfanopoulos Sekretariat der Musikschule

Raum 4.2

Telefon:
(02173) 951-4120
Telefax:
(02173) 951-254120
E-Mail:
forfanopoulosdo not copy and be happy@monheimdot or no dot.de
Nach oben